FDP-Ortsverband Südheide:  lösungsorientiert - mutig - optimistisch -  emphatisch              

 

Das Programm der FDP im Landkreis Celle zur Kommunalwahl am 11. September 2016

(Kurzform; das vollständige Programm steht Ihnen zum Download nebenstehend zur Verfügung  >>>>>)

Wir Freie Demokraten haben uns auf unsere Werte besonnen. Wir sind die unabhängige liberale
Partei im Landkreis Celle. Wir sind den Prinzipien Freiheit und Verantwortung, Eigentum und
Wettbewerb, Toleranz und Vielfalt verpflichtet. Die Freiheit des Bürgers ist dabei untrennbar mit
der Verantwortung für sich und die Gesellschaft im Landkreis Celle verbunden.

1. Riskieren wir, dass unsere Kinder schlauer werden als wir!

Beste Bildung sicherstellen:

• Freie Demokraten im Landkreis Celle setzen sich für „Schulfrieden“ ein, damit sich alle Beteiligten am System Schule auf ihre
Kernaufgaben konzentrieren können, nämlich Lehre und Erziehung. • Statt weitere Gesamtschulen zu fordern, sollen die bestehenden Schulen gestärkt und auf einen gleichen Ausstattungsstandard
gebracht werden.
• Vor Neuerrichtung von Schulangeboten muss umfassend geklärt werden, welche kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen
diese auf die bestehende Schulstruktur und die Kommunen selbst (Standortfaktor Schule) haben.
• Weitere Anpassungen der Schullandschaft müssen deutliche Verbesserungen mit sich bringen.
• Für den Landkreis Celle sind die Gymnasien mit den ausgeprägten Schulprofilen, ein Bildungs- und Kulturfaktor der besonderen Art.
Wir fordern daher den Erhalt aller Gymnasien.
• Wir fordern weiterhin den Erhalt der Förderschulen als Perspektive für diejenigen Schüler, die nicht inklusiv im Klassenverband einer
Regelschule unterrichtet werden können. Eine Inklusion gegen den Willen der Eltern darf nicht stattfinden.
• Eltern erwarten zu Recht Ganztagsschulplätze für ihre Kinder. Dadurch kann der Lernalltag für die Schüler zeitlich entzerrt und damit
organisatorisch verbessert werden.
• Für den Bildungserfolg in der Schule ist nicht nur entscheidend, dass der Unterricht für die Schüler erteilt wird, sondern auch, dass
die Schüler sich auf den Unterricht konzentrieren können. Schülerinnen und Schüler werden durch ihr Umfeld so stark beeinflusst
und geprägt, dass der Bildungserfolg darunter leiden kann. Wir wollen daher erreichen, dass je 200 Schüler ein
Sozialberater/Sozialpädagoge pro Schule eingestellt wird. Diese sollen fest und dauerhaft an der Schule beschäftigt werden.
• Durch eine enge Verzahnung der Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien mit den Berufsschulen kann die Leistungsfähigkeit
der Berufsschulen erheblich verbessert werden. Für den Übergang von den Oberschulen an ein Gymnasium wollen wir für die
neunten und zehnten Jahrgänge zusätzliche Förderstunden bereitstellen.
• Wir treten ein für weiteren nachfragegerechten Ausbau von Krippen sowie von Angeboten in der frühkindlichen Bildung, auch in
privater Hand und in Arbeitsplatznähe der Eltern.
• Wir sind für die Stärkung der Berufsbildenden Schulen und den Ausbau des Wirtschaftsgymnasiums sowie der berufsbegleitenden
Fort- und Weiterbildung.
• Wir wollen eine bedarfsgerechte und qualifizierte Unterstützung auch von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
zwischen 14 und 21 Jahren, damit deren Integration gelingt.
• Eine gute Berufsausbildung bildet das Rückgrat unserer Wirtschaft. Deshalb liegt uns die Förderung und Unterstützung von Auszubildenden während ihrer dualen Berufsausbildung besonders am Herzen.

2. Mediziner leisten, Bauern auch – Leben im ländlichen Raum

Das Leben im ländlichen Raum, den Tourismus und das Gesundheitsmanagement stärken durch:

• den Erhalt der land- und forstwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft unseres Landkreises
• den Tourismus als Unterstützung beim Erhalt dörflicher Infrastruktur
• den weiteren Ausbau „sanfter“ Tourismusformen wie Radwandern und Ferien auf dem Bauernhof
• Gewährleistung der Befahrbarkeit unserer Heimatflüsse und die Nutzung der Natur für Reit- und Radsport
• vereinfachte Einrichtung von landwirtschaftliche Hofläden und Wochenmärkten, um das dörfliche Leben attraktiver zu gestalten
• das Nutzen der Potenziale für Kultur-, Wellness- und Gesundheitsurlaub
• die Sicherung der ländlichen medizinischen Versorgung
• den Erhalt des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) mit einem breit gefächerten Angebot der medizinischen Versorgung
• eine ausgewogene Verteilung von Fachärzten für Allgemeinmedizin und Fachärzten für Spezialgebiete auch auf dem Lande

3. Wirtschaft braucht Wege, keine Schleichwege

Wirtschaft und Arbeit – Verkehr und Infrastruktur stärken durch:

• den Ausbau der flächendeckenden, sich am jeweiligen Stand der Technik orientierenden schnellen Breitbandversorgung im ganzen
Landkreis Celle
• die Intensivierung der Wirtschaftsförderung durch beschleunigte, vereinfachte Verfahren und individuelle Hilfestellungen durch
Verwaltungen
• die Einrichtung eines Online-Serviceportales zur Bearbeitung von Anträgen und Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger und
Wirtschaftsunternehmen
• den Ausbau des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und innovativen Unternehmen
• die Förderung von Gründerzentren
• die Förderung der Zusammenarbeit der Gemeinden des Landkreises bei kommunalen Dienstleistungen
• attraktive Rahmenbedingung für die Unternehmen in unserem Landkreis, damit neue Arbeitsplätze entstehen
• das entschlossene Eintreten für den Lückenschluss der Ostumgehung der Stadt Celle
• einen Ausbau der Kooperationen zwischen dem Landkreis und der Stadt Celle
• Abbau der Tempo-30-Zonen an Durchgangsstraßen, weil erwiesen ist, dass die geringsten Emissionen bei einem mittleren
Geschwindigkeitsniveau mit gleichmäßiger Fahrweise auftreten (keine Stauanteile, wenig Beschleunigungsvorgänge, intelligente
Verkehrsführung)
• eine moderne Ausstattung der Feuerwehren, insbesondere der persönlichen Schutzausrüstung
• eine Beschleunigung des Aufbaus der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz und die Ausweitung des Fortbildungsangebotes

4. Es heißt Haushalt! Nicht Hypothek!

Die Landkreis-Finanzen optimal gestalten durch:

  •  strikte Ausgabenkontrolle
  •  konsequente Schuldentilgung
  •  weiteren konsequenten Bürokratieabbau
  •  Stabilisierung der Kreisumlage
  •  Stärkung präventiver Maßnahmen gegenüber nachsorgender teurer Einzelfallbetreuung
  •  Vorlage von Folgekostenabschätzungen an die Entscheider vor Investitionsvorhaben


5. Unsere Heimat – mehr als Erika

Agrarwirtschaft und Umweltschutz sinnvoll entwickeln durch:

• eine nachhaltige Innenflächenentwicklung in den Städten und Gemeinden zum Schutz der Naturräume im Kreis und der

Reduzierung zusätzlichen Flächenverbrauchs
• ein effektives Energiemanagement für öffentliche Gebäude und den Fuhrpark
• die Anerkennung der Bedeutung der Landwirtschaft für die dauerhafte Nutzung des ländlichen Raums durch den Abbau
bürokratischer Hemmnisse bei Umwidmung landwirtschaftlich genutzter Gebäude
• einen effektiven Hochwasserschutz (Aller, Lachte, Fuhse, Örtze und weitere Flüsse im Landkreis), der im Einklang steht mit den
Interessen der Kommunen, der Flächeneigentümer und den Belangen des Naturschutzes
• eine Erfassung sämtlicher naturschutzrechtlicher Schutzgüter im Landschaftsrahmenplan für den gesamten Landkreis; dies schließt Konzepte zur Sicherung und Entwicklung von Natur und Landschaft ein


6. Mitmachen ist angesagt, nicht mitnehmen.

Demographische Entwicklung, Sozialpolitik und liberale Bürgergesellschaft miteinander gestalten durch:

• die Berücksichtigung des demographischen Wandels bei Nutzung vorhandener Gebäude und zukünftiger Sachinvestitionen
• die barrierefreie Gestaltung von Infrastruktur und öffentlichen Einrichtungen
• die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements besonders älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger, um deren Wissen und soziale
Kompetenzen für die Gesellschaft zu nutzen
• eine bessere Unterstützung von Menschen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen
• die Einführung eines regelmäßig tagenden Jugendkreistags mit dem Ziel einer regionalen Identitäts- und Gesellschaftsbildung
• die bessere Unterstützung von Angehörigen pflegebedürftiger Menschen
• die Einrichtung und Stärkung von Familien- und Freiwilligenbüros
• die gezielte Förderung von Sport- und Kulturangeboten als Grundlage des nichtkommerziellen gesellschaftlichen Miteinanders und
der gesundheitlichen Entwicklung
• Beachtung des Subsidiaritätsprinzips
• Die Lebensverhältnisse innerhalb des Kreises und zwischen Stadt und Land angleichen

7. Bitte gehen Sie wählen!

Bei der Kommunalwahl am 11. September nehmen Sie Einfluss auf die künftige Politik bei Ihnen vor Ort. Erfolgreiche Politik lebt vom inhaltlichen und persönlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Wir Freie Demokraten zeigen Gesicht in den Räten und im Kreistag. Wir engagieren uns und wollen unsere Heimat mitgestalten. Wir leben unsere liberalen Werte und Überzeugungen:

Für eine starke, offene und tolerante Bürgergesellschaft. Die Freien Demokraten sind Ihr kompetenter und engagierter Partner. Wir übernehmen Verantwortung für die wirtschaftliche, soziale und nachhaltige Entwicklung des Landkreises Celle. Unterstützen Sie uns:

Wählen Sie am 11. September mit Herz und Verstand!

Wählen Sie Ihre FDP-Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort!

(Quelle: FDP Kreisverband Celle, Burger Landstr. 58, 29227 Celle | kv@fdp-celle.de | fdp-celle.de)